Eiskunstlauf
Eiskunstlauf ist die klassische Disziplin auf dem Eis. Einzelläufer und Einzelläuferinnen zeigen auf einer Eisfläche ein Programm aus Sprüngen, Pirouetten und Schrittfolgen zu Musik. Es werden Kurzprogramm und Kür gelaufen. Die Bewertung erfolgt durch Kampfrichter nach dem ISU-Judging-System, das sowohl die technische Schwierigkeit als auch die künstlerische Darbietung bewertet.
Zu den wichtigsten Sprüngen gehören Axel, Lutz, Flip, Rittberger, Salchow und Toeloop – jeweils als Einfach-, Doppel-, Dreifach- oder Vierfachsprung möglich. Pirouetten umfassen Stand-, Sitz- und Waagepirouetten in verschiedenen Variationen.
Beste deutsche Athleten
- Katarina Witt – Zweifache Olympiasiegerin (1984, 1988), viermalige Weltmeisterin, sechsmalige Europameisterin. Die erfolgreichste deutsche Eiskunstläuferin aller Zeiten.
- Patricia Neske – EM-Bronze 1989 und 1992, Deutsche Meisterin 1990, WM-Vierte 1989, Olympia-Teilnehmerin 1992 – gestartet für die Düsseldorfer EG.
- Marina Kielmann – Vize-Europameisterin 1992, EM-Bronze 1990, 1991 und 1993, WM-Vierte 1994, zweifache Olympia-Teilnehmerin (1988, 1992).
- Tanja Szewczenko – WM-Bronze 1994, EM-Bronze 1998, dreifache Deutsche Meisterin – geboren in Düsseldorf und gestartet für die Düsseldorfer EG.
- Norbert Schramm – Zweifacher Europameister (1982, 1983), zweifacher Vize-Weltmeister (1982, 1983).
- Stefan Lindemann – WM-Bronze 2004 in Dortmund, EM-Bronze 2005 – die erste deutsche WM-Medaille bei den Herren seit 1983.
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